⏱ 3 Min. Lesezeit · Stand: 04.06.2026
Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am 3. Juni 2026 auf der Tauernautobahn, bei dem zwei Frauen verletzt wurden. Der Vorfall ereignete sich aufgrund von Aquaplaning.
- Aquaplaning führte zu einem Pkw-Überschlag
- Beide Insassinnen erlitten leichte Verletzungen
- Katschbergtunnel für zwei Stunden gesperrt
Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Mittwochmorgen, dem 3. Juni 2026, auf der Tauernautobahn (A10) im Gemeindegebiet von Rennweg, Bezirk Spittal an der Drau. Gegen 07:10 Uhr war eine 41-jährige Autofahrerin aus Salzburg mit ihrer 46-jährigen Beifahrerin in Fahrtrichtung Villach unterwegs, als der Unfall passierte.
Was geschah auf der Tauernautobahn?

Die beiden Frauen befanden sich auf der A10, als die Fahrerin versuchte, eine Sattelzugkombination zu überholen. In diesem Moment verlor sie vermutlich aufgrund von Aquaplaning die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Der Pkw touchierte die linke Seite des Lkw, prallte anschließend gegen die Mittelbetonleitwand und überschlug sich. Das Fahrzeug kam schließlich auf allen vier Rädern zum Stillstand.
Die beiden Insassinnen hatten Glück im Unglück, da sie sich selbstständig aus dem stark beschädigten Wagen befreien konnten. Trotz der dramatischen Umstände erlitten sie nur leichte Verletzungen und wurden von den Rettungskräften in das Krankenhaus Tamsweg eingeliefert. Der 51-jährige polnische Lkw-Lenker, der in den Unfall verwickelt war, blieb unverletzt; an seinem Lastwagen entstand lediglich leichter Sachschaden.
Folgen des Unfalls
- Unfallzeit: 03. Juni 2026, 07:10 Uhr
- Ort: A10, Rennweg, Bezirk Spittal/Drau
- Verletzte: 41-jährige und 46-jährige Frauen aus Salzburg
Die Polizei führte Alkomatentests bei beiden Lenkern durch, die negativ ausfielen, was bedeutet, dass beide Fahrer zum Zeitpunkt des Unfalls nüchtern waren. Der Unfall führte zur vorübergehenden Sperrung des Katschbergtunnels in Fahrtrichtung Villach für fast zwei Stunden. Dies führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und längeren Staus vor der Grenzdurchfahrt nach Kärnten, die jedoch mittlerweile wieder aufgelöst sind.
Die Feuerwehr war mit mehreren Einheiten vor Ort, um die Unfallstelle abzusichern und die verletzten Personen zu betreuen. Der Einsatz verdeutlicht die wichtigen Aufgaben der Rettungskräfte in solchen Notfällen und die Notwendigkeit, stets vorsichtig zu fahren, insbesondere bei schlechten Wetterbedingungen, die Aquaplaning begünstigen können.
Was ist Aquaplaning?
Aquaplaning tritt auf, wenn sich eine Wasserschicht zwischen den Reifen eines Fahrzeugs und der Fahrbahn bildet, wodurch die Reifen den Kontakt zur Straße verlieren. Dies kann besonders bei starkem Regen oder auf nassen Straßen geschehen und stellt eine erhebliche Gefahr für Autofahrer dar. Um das Risiko zu minimieren, sollten Fahrer bei schlechten Wetterbedingungen ihre Geschwindigkeit reduzieren und vorsichtiger fahren.
Fazit
Der Unfall auf der Tauernautobahn zeigt einmal mehr, wie gefährlich Aquaplaning sein kann und wie wichtig es ist, bei schlechten Wetterbedingungen besonders vorsichtig zu fahren. Die verletzten Frauen hatten Glück im Unglück, und der Vorfall erinnert alle Verkehrsteilnehmer daran, stets aufmerksam und verantwortungsbewusst zu fahren.
Häufige Fragen
Was geschah auf der Tauernautobahn?
Wer war in den Unfall verwickelt?
Wie kam es zu dem Unfall?
Gab es Verletzte?
Wurde der Katschbergtunnel gesperrt?
Quellen: salzburg24.at · kleinezeitung.at · osttirolerbote.at
Symbolbild: Unfall auf der Tauernautobahn A10 · Bild: digitizedchaos (CC BY 2.0) – https://www.flickr.com/photos/22265703@N06/5913334509
