⏱ 2 Min. Lesezeit · Stand: 04.06.2026
Daniel Jositsch hat überraschend seinen Austritt aus der Sozialdemokratischen Partei (SP) bekannt gegeben und plant, bei den kommenden Ständeratswahlen 2027 als parteiloser Kandidat anzutreten.
- Jositsch tritt sofort aus der SP aus.
- Er erhielt keine Nominierung für die Ständeratswahlen 2027.
- Jositsch will als parteiloser Kandidat antreten.
Daniel Jositsch hat am 4. Juni 2026 seinen sofortigen Austritt aus der Sozialdemokratischen Partei (SP) bekannt gegeben. Dies geschah im Zuge einer überraschenden Entscheidung der Zürcher SP-Delegierten, die ihn nicht für die kommenden Ständeratswahlen 2027 nominieren wollten. Jositsch, der sich als sozialliberaler Politiker versteht, begründet seinen Schritt damit, dass seine politischen Ansichten innerhalb der SP nicht mehr gewünscht seien.
Was geschah bei der SP-Delegiertenversammlung?

Die Entscheidung der Zürcher SP-Delegierten, Jositsch nicht für die Ständeratswahlen zu nominieren, kam für viele Beobachter unerwartet. Jositsch, der in der Vergangenheit als einer der bestgewählten Politiker des Landes galt, erhielt im Jahr 2023 die meisten Stimmen für den Ständerat. Dennoch wurde ihm der Zugang zu einer erneuten Kandidatur verwehrt. In einer Pressekonferenz erklärte er, dass er nicht gegen die SP kämpfe, sondern für seinen Platz im Ständerat.
Jositschs Pläne für die Zukunft
- Datum: 04.06.2026
- Austritt aus der SP: sofort
- Nächste Ständeratswahl: 2027
- Kandidatur: parteilos
Obwohl Jositsch nun als parteiloser Kandidat antreten wird, hat er betont, dass er keine eigene Partei gründen möchte. Er plant, in den kommenden Monaten Gespräche mit anderen politischen Fraktionen zu führen, wobei die Mitte oder die FDP als mögliche Partner in Betracht kommen. Bis zu den nächsten Wahlen hat er jedoch einen sicheren Platz in den Kommissionen, da er bereits für vier Jahre gewählt wurde.
Reaktionen auf Jositschs Austritt
Die Reaktionen auf Jositschs Austritt aus der SP sind gemischt. Die SP selbst bedauert die Entscheidung und bedankt sich für die langjährige Zusammenarbeit. SP-Co-Präsidentin Mattea Meyer äußerte in einer Stellungnahme, dass sie Jositschs Entscheidung zur Kenntnis nehmen und ihm für seine Arbeit in der Vergangenheit danken. Auch innerhalb der Partei gibt es Stimmen, die seine sozialliberalen Ansichten vermissen werden.
Fazit
Daniel Jositsch hat mit seinem Austritt aus der SP und der Ankündigung, als parteiloser Kandidat für den Ständerat zu kandidieren, einen bedeutenden Schritt in seiner politischen Karriere gemacht. Ob er in der Lage sein wird, seine Wählerbasis zu halten und neue Unterstützer zu gewinnen, bleibt abzuwarten. Die kommenden Monate werden entscheidend sein für seine politische Zukunft und die Reaktionen der Wählerschaft.
Häufige Fragen
Warum tritt Daniel Jositsch aus der SP aus?
Wann plant Jositsch, erneut für den Ständerat zu kandidieren?
Wie reagierte die SP auf Jositschs Austritt?
Welche politischen Positionen vertritt Jositsch?
Was sind die nächsten Schritte für Jositsch nach seinem Austritt?
Quellen: blick.ch · tagesanzeiger.ch · srf.ch
Symbolbild: Daniel Jositsch bei einer Pressekonferenz · Bild: usbotschaftberlin (CC CC0 1.0) – https://www.rawpixel.com/image/8761356/photo-image-public-domain-person-man
