⏱ 3 Min. Lesezeit · Stand: 31.05.2026
Am Samstagabend, dem 30. Mai 2026, brach in einem Brockenhaus in Studen ein verheerender Brand aus. Trotz hoher Sachschäden gab es keine Verletzten.
- Brand in Brockenhaus in Studen ausgebrochen
- Hoher Sachschaden, Gebäude nicht mehr nutzbar
- Keine Verletzten, aber Atembeschwerden bei Nachbarn
- Datum: 30. Mai 2026
- Uhrzeit: 22:20 Uhr
- Ort: Petinescastrasse, Studen BE
- Sachschaden: Hoch
- Verletzte: Keine
Am Samstagabend, dem 30. Mai 2026, kam es in Studen im Kanton Bern zu einem verheerenden Brand in einem Brockenhaus. Der Vorfall ereignete sich gegen 22:20 Uhr an der Petinescastrasse, als die Kantonspolizei Bern über den Brand informiert wurde. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen meterhohe Flammen aus dem Gebäude, das eine Länge von etwa 30 Metern aufwies.
Was geschah in Studen?
Das betroffene Gebäude war überwiegend aus Holz gebaut und diente als Brockenhaus mit Verkaufs- und Lagerflächen. Zum Zeitpunkt des Brandes befand sich niemand im Gebäude, was glücklicherweise dazu führte, dass es zu keinen Verletzten kam. Eine Ambulanz war vorsorglich vor Ort, um im Falle von Verletzungen schnell reagieren zu können. Dennoch mussten fünf Anwohner wegen Atembeschwerden zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht werden.
Die Feuerwehr, darunter die Ostfeuerwehr Brügg BASSS, rückte mit einem Großaufgebot aus. Unterstützung erhielt sie von den benachbarten Feuerwehren Bellmund-Port, LePiMe sowie der Berufsfeuerwehr Biel. Insgesamt waren rund 100 Feuerwehrleute im Einsatz, die das Feuer von mehreren Seiten gleichzeitig bekämpften. Auch eine Autodrehleiter kam zum Einsatz, um die Flammen effektiv zu löschen.
Details zu den Löscharbeiten
Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der hohen Brandlast und der Holzbauweise des Gebäudes als herausfordernd. Die Einsatzkräfte konnten jedoch verhindern, dass das Feuer auf angrenzende Wohngebäude übergriff. Besonders die Hitzeentwicklung stellte eine Gefahr dar, die zu Schäden an der Fassade eines benachbarten Einfamilienhauses führte. Zudem barsten mehrere Fensterscheiben in den gegenüberliegenden Häusern.
Die Autobahnausfahrt Studen wurde während der Löscharbeiten für den Verkehr gesperrt, um den Einsatzkräften die Arbeit zu erleichtern und die Sicherheit der Anwohner zu gewährleisten. Eine Umleitung wurde eingerichtet, um den Verkehrsfluss aufrechtzuerhalten.
Ermittlungen zur Brandursache
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Bislang sind keine Informationen über die genauen Umstände bekannt, die zu dem Feuer führten. Die Feuerwehr hielt am Sonntagmorgen noch eine Brandwache, um sicherzustellen, dass keine Glutnester zurückblieben und das Feuer nicht erneut aufflammen konnte.
Das Gebäude, das als Brockenhaus unter dem Namen Broxi Town bekannt war, brannte bis auf die Grundmauern nieder. Es war erst vor vier Jahren eröffnet worden, nachdem es zuvor längere Zeit leer gestanden hatte. Der Verlust des Gebäudes stellt nicht nur einen hohen Sachschaden dar, sondern auch einen Verlust für die Gemeinde, die damit einen wichtigen Anlaufpunkt für die Bevölkerung verliert.
Fazit
Der Brand in Studen hat am Samstagabend für große Aufregung gesorgt. Trotz des hohen Sachschadens und der Zerstörung des Brockenhauses gab es glücklicherweise keine Verletzten. Die Ermittlungen zur Brandursache sind im Gange, und die Feuerwehr hat die Situation unter Kontrolle gebracht. Die Gemeinde wird sich nun mit den Folgen des Brandes auseinandersetzen müssen.
Häufige Fragen
Wann brach der Brand in Studen aus?
Gab es Verletzte beim Brand?
Wie hoch ist der Sachschaden?
Welche Feuerwehr war im Einsatz?
Was ist die Ursache des Brandes?
Symbolbild: Brand in Studen: Feuerwehr im Einsatz · Bild: stavros karabinas (CC BY 2.0) – https://www.flickr.com/photos/46839384@N03/6136679222
