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    Gesellschaft

    Migros-Restaurants: Schließungen und neue Strategien

    Anna HeinzelsBy Anna Heinzels5. Juni 2026Keine Kommentare4 Mins Read
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    Migros-Restaurant mit Sofortkonsum-Angeboten
    Symbolbild: Migros-Restaurant mit Sofortkonsum-Angeboten · Bild: shankar s. (CC BY 2.0) – https://www.flickr.com/photos/77742560@N06/7395455356
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    ⏱ 3 Min. Lesezeit · Stand: 05.06.2026

    Die Migros Ostschweiz schließt mehrere ihrer Restaurants aufgrund rückläufiger Kundenfrequenzen und investiert in den Ausbau des Sofortkonsumangebots.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Migros schließt vier Gastronomiestandorte
    • Fokus auf Sofortkonsum im Supermarkt
    • Mitarbeitende erhalten alternative Stellenangebote
    📖 Inhaltsverzeichnis

    1. Was geschah mit den Migros-Restaurants?
    2. Reaktionen auf die Schließungen
    3. Wirtschaftliche Hintergründe und zukünftige Pläne
    4. Fazit
    5. Häufige Fragen

    Die Migros Ostschweiz hat angekündigt, mehrere ihrer Restaurants zu schließen, um sich an die veränderten Essgewohnheiten der Kundschaft anzupassen. In den kommenden zwei Jahren werden insgesamt vier Standorte, darunter Restaurants in Romanshorn, Weinfelden und Schaffhausen, sowie ein Take-away in Rorschach, geschlossen. Diese Entscheidungen sind das Ergebnis eines langanhaltenden Trends, bei dem die Nachfrage nach traditionellen Restaurantbesuchen rückläufig ist.

    Was geschah mit den Migros-Restaurants?

    Migros-Restaurant mit Sofortkonsum-Angeboten
    Symbolbild: Migros-Restaurant mit Sofortkonsum-Angeboten · Bild: shankar s. (CC BY 2.0) – https://www.flickr.com/photos/77742560@N06/7395455356

    Die Schließungen sind Teil einer umfassenderen Strategie der Migros, die sich zunehmend auf den Sofortkonsum konzentriert. Immer mehr Kunden greifen zu Fertigprodukten wie Sandwiches, Salaten und warmen Snacks, die direkt im Supermarkt erhältlich sind. Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass die Migros beschloss, ihre Gastronomieangebote zu straffen und in den Supermärkten mehr Platz für diese Produkte zu schaffen.

    Die Schließungen erfolgen schrittweise. Das Restaurant in Romanshorn wird bereits im Oktober 2026 geschlossen, während die Standorte in Weinfelden und Rorschach bis Mai 2027 geöffnet bleiben. Das Restaurant in Schaffhausen Vorstadt soll bis zum Frühling 2028 in Betrieb bleiben. Diese Maßnahmen sind notwendig, da die Kundenfrequenzen an diesen Standorten seit Jahren abnehmen und gleichzeitig hohe Investitionen erforderlich sind, um die Betriebe auf dem neuesten Stand zu halten.

    Reaktionen auf die Schließungen

    Fakten auf einen Blick

    • Schließungen: 4 Restaurants und Take-away
    • Betroffene Orte: Romanshorn, Weinfelden, Schaffhausen, Rorschach
    • Erstes Restaurant schließt im Oktober 2026

    Die Ankündigung der Schließungen hat gemischte Reaktionen ausgelöst. In einer Umfrage unter 4000 Lesern gaben 63 Prozent an, die Migros-Restaurants häufig zu besuchen, vor allem wegen des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses und der Qualität des Essens. 31 Prozent bevorzugen jedoch andere Restaurants, während 6 Prozent Take-away-Angebote bevorzugen. Die Kommentare zeigen, dass viele Kunden die Schließungen bedauern und die Veränderungen als Verlust von Alltagskultur empfinden.

    Leser äußern Bedenken, dass die Migros sich von ihren traditionellen Werten entfernt. Ein Leser bemerkte: „Seit alles verändert wurde, zugunsten von Gewinnmaximierung, habe ich kein M-Laden oder Restaurant mehr betreten.“ Ein anderer Leser warnt vor einer schleichenden Kundenunfreundlichkeit, die durch diese Entscheidungen verursacht wird.

    Wirtschaftliche Hintergründe und zukünftige Pläne

    Die Migros hat betont, dass die Schließungen aus betriebswirtschaftlicher Sicht notwendig sind. Patricia Böni, eine Leserin, weist darauf hin, dass die Restaurants oft nicht profitabel sind und dass die Schließungen eine logische Konsequenz sind. Die Migros plant, die frei werdenden Flächen in den geschlossenen Restaurants neu zu nutzen und gleichzeitig größere Gastronomiebetriebe in Einkaufszentren zu modernisieren.

    Im Jahr 2025 verzeichneten die Gastronomiebetriebe der Migros Ostschweiz insgesamt 7,5 Millionen Kundenkontakte. Nach den Schließungen wird die Migros Ostschweiz weiterhin 30 Restaurants und 14 Take-aways betreiben. Die geplanten Modernisierungen in größeren Betrieben sollen dazu beitragen, die Attraktivität der Gastronomieangebote zu steigern und sich an die Bedürfnisse der Kunden anzupassen.

    Fazit

    Die Schließung mehrerer Migros-Restaurants in der Ostschweiz ist Teil einer strategischen Neuausrichtung der Migros, die auf die veränderten Essgewohnheiten der Konsumenten reagiert. Während die Entscheidung auf wirtschaftlichen Gründen basiert, bleibt die Frage, wie sich dies auf die soziale Funktion der Restaurants auswirken wird. Die Migros wird weiterhin versuchen, ihre Gastronomieangebote anzupassen, um den Bedürfnissen ihrer Kunden gerecht zu werden.

    Häufige Fragen

    Welche Restaurants werden geschlossen?
    Betroffen sind die Restaurants in Romanshorn, Weinfelden, Schaffhausen Vorstadt sowie der Take-away in Rorschach.
    Warum schließt die Migros diese Restaurants?
    Die Schließungen erfolgen aufgrund rückläufiger Kundenfrequenzen und hohem Investitionsbedarf an den Standorten.
    Wann schließen die Restaurants?
    Das Restaurant in Romanshorn schließt im Oktober 2026, Weinfelden und Rorschach bis Mai 2027 und Schaffhausen Vorstadt bis Frühjahr 2028.
    Was passiert mit den Mitarbeitenden?
    Die betroffenen Mitarbeitenden sollen alternative Stellen in der Region angeboten bekommen.
    Wie viele Restaurants betreibt die Migros nach den Schließungen?
    Nach den Schließungen wird die Migros Ostschweiz noch 30 Restaurants und 14 Take-aways betreiben.
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    Quellen: blick.ch · tagblatt.ch · schweizerbauer.ch

    Symbolbild: Migros-Restaurant mit Sofortkonsum-Angeboten · Bild: shankar s. (CC BY 2.0) – https://www.flickr.com/photos/77742560@N06/7395455356

    Gastronomie Migros Migros-Restaurant Restaurant Schließungen Schweiz Sofortkonsum
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