⏱ 3 Min. Lesezeit · Stand: 02.06.2026
Die aktuelle Sonntagsfrage zeigt einen klaren Vorsprung der AfD mit 27 Prozent, während die SPD auf ein Rekordtief von 11 Prozent fällt.
- AfD bleibt stärkste Kraft mit 27 Prozent.
- SPD erreicht nur noch 11 Prozent und bleibt gleichauf mit der Linken.
- FDP schafft den Sprung zurück in den Bundestag mit 5 Prozent.
In der aktuellen Sonntagsfrage der Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung (GMS) bleibt die AfD mit 27 Prozent die stärkste politische Kraft in Deutschland. Dies stellt einen Zuwachs von drei Prozentpunkten im Vergleich zur letzten Erhebung im März 2026 dar.
Die Union muss hingegen einen Rückgang von drei Punkten hinnehmen und kommt nun auf 23 Prozent. Dies ist ein besorgniserregender Trend für die CDU und CSU, die in der Vergangenheit deutlich höhere Werte erzielen konnten.
Was geschah mit der SPD?

Besonders dramatisch ist die Situation für die SPD, die auf 11 Prozent gefallen ist. Dies bedeutet einen Rückgang von fünf Prozentpunkten seit der letzten Umfrage. Diese Entwicklung führt dazu, dass die SPD erstmals in der Geschichte einer bundesweiten Umfrage gleichauf mit der Linken steht, die ebenfalls 11 Prozent erreicht.
Die Grünen können sich hingegen über einen Anstieg von vier Punkten freuen und kommen auf 16 Prozent. Diese positive Entwicklung zeigt, dass die Wähler offenbar eine klare Präferenz für umweltpolitische Themen haben.
Die Rückkehr der FDP
- AfD: 27 Prozent (+3 % seit März 2026)
- Union: 23 Prozent (-3 % seit März 2026)
- SPD: 11 Prozent (-5 % seit März 2026)
- Grüne: 16 Prozent (+4 % seit März 2026)
- FDP: 5 Prozent (+2 % seit März 2026)
- Linke: 11 Prozent (+1 % seit März 2026)
- Umfragezeitraum: 27. Mai bis 1. Juni 2026
- Befragte: 1023 Wahlberechtigte
Ein Lichtblick für die FDP: Die Liberalen erreichen erstmals seit 2024 wieder 5 Prozent. Dies könnte auf die Wahl von Wolfgang Kubicki zum Parteichef zurückzuführen sein, der mit einem klaren Rechtsliberalen Kurs punkten kann. Die FDP hat damit die Chance, wieder in den Bundestag einzuziehen.
Die Linke kann in der aktuellen Umfrage ebenfalls ein leichtes Plus verzeichnen und kommt auf 11 Prozent, was einen Zuwachs von einem Prozentpunkt bedeutet. Das BSW hingegen bleibt mit 2 Prozent weit abgeschlagen.
Hintergrund und Ausblick
Die aktuelle Umfrage wurde zwischen dem 27. Mai und dem 1. Juni 2026 unter 1023 Wahlberechtigten durchgeführt. Die Befragung fand sowohl telefonisch als auch online statt. Politologe Werner Patzelt rät dazu, die Ergebnisse der Umfrage nicht überzubewerten und warnt vor einer hysterischen Reaktion auf die steigende Popularität der AfD.
Die Entwicklungen in den Umfragen könnten auch Auswirkungen auf die politischen Strategien der Parteien haben, insbesondere in Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen. Die SPD steht unter Druck, ihre Position zu verbessern, während die Union versuchen muss, den Verlust an Wählerstimmen zu stoppen.
Die nächsten Monate werden entscheidend sein, um zu sehen, ob die Parteien in der Lage sind, ihre Wählerbasis zu stabilisieren oder gar zu vergrößern.
Häufige Fragen
Was ist die Sonntagsfrage?
Wie oft wird die Sonntagsfrage durchgeführt?
Wer führt die aktuelle Sonntagsfrage durch?
Wann wurde die letzte Sonntagsfrage veröffentlicht?
Wie stehen die Parteien im Vergleich zueinander?
Quellen: welt.de · tagesspiegel.de · bild.de
Symbolbild: Aktuelle politische Umfrageergebnisse · Bild: Rusty Darbonne (CC BY 2.0) – https://www.flickr.com/photos/8376385@N06/2895288877
